Der Begriff Depression kommt aus dem lateinischen, er wird abgeleitet von dem Wort  deprimere welches auf Deutsch niederdrücken bedeutet.

Eine Niedergeschlagenheit hat jeder schon einmal erlebt, doch ist diese bei einer Depression nicht zeitlich begrenzt und weißt zudem noch zusätzliche Symptome auf.

  • Schlaflosigkeit , häufig auch mit Früherwachen
  • schnelle Ermüdung
  • Appetitlosigkeit , teilweise auch mit Gewichtsverlust oder Gewichtszunahme - Kummerspeck
  • soziale Kontakte werden vermieden
  • Hobbys werden eingestellt
  • bei schwerer Depression kann einer Arbeit häufig nicht mehr nachgegangen werden, selbst einfache Tätigkeiten wie die tägliche Körperpflege, ein Einkauf oder der Haushalt können dann nicht mehr verrichtet werden
  • Suizidgedanken - oder Handlungen
  • die Stimme wird häufig leise und monoton
  • die Mimik und Gestik wird häufig wie erstarrt
  • bei manchen Patienten stellt sich auch eine Ruhelosigkeit ein, sie sind wie getrieben
  • .Gefühle der Hilflosigkeit, innere Leere , Schuld und Angst, Verzweiflung und Trauer aber auch die Unfähigkeit Gefühle zu empfinden 

Die Depression wird nach Anzahl ihrer Symptome in drei Schwerestufen unterschieden.

Häufig machen die Erkrankten in ihrem Leben nicht nur eine depressive Episode durch. Wiederholte depressive Episoden werden als rezidivierende Episoden mit den Schwierigkeitsgraden leicht, mittel und schwer unterschieden.

 

Eine Sonderform der Depression ist die "Winterdepression". Diese entstehen durch die längeren Dunkelphasen im Winter welche wiederum zu einem verringerten Serotonin - und erhöhten Melatoninwerten führt. Die Lichttherapie ist eine Behandlungsmöglichkeit der Winterdepression.